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title: "Kamin richtig anheizen | Tipps & Tricks | Heinrich Frühauf GmbH"
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description: "Erfahren Sie wie Sie Ihren Kamin richtig anheizen: Tipps zur Anzündtechnik, Luftzufuhr, Holzmenge und zum richtigen Nachlegen für ein sauberes Feuer."
date: 2026-07-17
modified: 2026-08-10
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# Kamin richtig anheizen | Tipps & Tricks | Heinrich Frühauf GmbH

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4. Kamin richtig anheizen - So gelingt ein sauberes und effizientes Feuer

   Kamin richtig anheizen - So gelingt ein sauberes und effizientes Feuer
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 Ob Kaminofen, Kachelofen, Speicherofen oder Kamin: Eine Feuerstätte sorgt nicht nur für wohlige Wärme, sondern, richtig genutzt, auch für einen niedrigeren Holzverbrauch, weniger Feinstaub und eine längere Lebensdauer von Anlage und Schornstein. Viele Probleme wie Ruß an der Scheibe, schlechter Zug oder unangenehmer Rauchgeruch entstehen durch kleine Fehler beim Heizen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

#### 1. Das richtige Brennholz verwenden

Die Grundlage für sauberes Heizen ist trockenes, gut gelagertes Holz.

- **Restfeuchte unter 20 %**: Frisch geschlagenes Holz braucht mindestens 1–2 Jahre, um ausreichend zu trocknen. Ein einfaches Feuchtemessgerät gibt schnell Klarheit.
- **Richtige Lagerung**: Luftig, überdacht und mit Abstand zum Boden lagern, damit das Holz gleichmäßig trocknen kann.
- **Passende Scheitgröße**: Zu große Scheite verbrennen unvollständig, zu kleine brennen zu schnell durch. Die Herstellerangaben Ihres Ofens sind hier ein guter Anhaltspunkt.
- **Kein behandeltes Holz**: Lackiertes, beschichtetes oder imprägniertes Holz sowie Feuchtigkeit ziehende Materialien wie Zeitungspapier in großen Mengen gehören nicht in den Ofen.

#### 2. Richtig anzünden – von oben statt von unten

Das sogenannte "Anzünden von oben" hat sich als deutlich sauberer und effizienter erwiesen:

1. Größere Scheite unten in den Brennraum legen.
2. Darauf kleinere, dünnere Holzstücke schichten.
3. Ganz oben Anzündwürfel oder trockenes Kleinholz platzieren und entzünden.

So brennt das Feuer von oben nach unten durch, es entsteht weniger Rauch und die Schadstoffbelastung sinkt spürbar im Vergleich zum klassischen Anzünden von unten.

#### 3. Die Luftzufuhr im Blick behalten

Zu Beginn braucht das Feuer viel Sauerstoff – die Luftzufuhr sollte daher beim Anzünden möglichst weit geöffnet sein. Sobald sich ein stabiles Flammenbild zeigt, kann die Luftzufuhr schrittweise reduziert werden. Ein komplettes Drosseln "auf Sparflamme" ist keine gute Idee: Es führt zu unvollständiger Verbrennung, mehr Rauch und stärkerer Rußbildung – und ist damit weder gut für die Umwelt noch für Ihren Ofen.

#### 4. Nicht überladen – lieber öfter nachlegen

Ein häufiger Fehler ist, zu viel Holz auf einmal aufzulegen. Besser sind kleinere Mengen, dafür etwas häufiger nachgelegt. Das hält die Verbrennungstemperatur konstant hoch und sorgt für ein sauberes, ruhiges Flammenbild.

#### 5. Regelmäßige Wartung nicht vergessen

Auch der beste Heizstil ersetzt keine regelmäßige Pflege:

- **Asche entfernen**, aber eine dünne Ascheschicht als Isolierschicht auf dem Boden belassen.
- **Sichtscheibe reinigen**, sobald sich Ruß absetzt.
- **Schornstein und Ofenrohr** regelmäßig vom Schornsteinfeger prüfen und bei Bedarf kehren lassen – das ist auch aus Brandschutzgründen Pflicht.
- **Dichtungen kontrollieren**: Poröse Türdichtungen lassen Falschluft eindringen und verschlechtern die Verbrennung.

#### Unser Tipp

Wenn Ihr Ofen trotz trockenem Holz und richtiger Anzündtechnik schlecht zieht, raucht oder ungewöhnlich viel Ruß bildet, kann das auch an der Anlage selbst liegen – etwa an einem nicht optimal dimensionierten Schornstein oder einer veralteten Feuerstätte. Gerne beraten wir Sie persönlich und finden gemeinsam die passende Lösung für Ihr Zuhause.

 ####  Häufige Fragen

 **Warum raucht mein Ofen, obwohl ich trockenes Holz verwende?**

Mögliche Ursachen sind eine falsch eingestellte Luftzufuhr, zu stark gedrosselte Verbrennung, ein zu voll beladener Brennraum oder undichte Türdichtungen. Auch ein baulich bedingter schlechter Zug im Schornstein kann eine Rolle spielen – hier lohnt sich eine fachliche Prüfung vor Ort.

**Wie lange muss Brennholz trocknen, bevor ich es verwenden kann?**

In der Regel dauert es mindestens 1 bis 2 Jahre, bis Holz auf eine Restfeuchte von unter 20 % heruntertrocknet. Wie schnell das geht, hängt von Holzart, Scheitgröße und Lagerung ab – luftig und überdacht gelagertes Holz trocknet deutlich schneller als dicht gestapeltes.

**Wie oft sollte ich meinen Schornstein kehren lassen?**

Die genaue Häufigkeit richtet sich nach der Kehr- und Überprüfungsordnung und hängt von Feuerstätte und Nutzung ab, in der Regel ein- bis zweimal jährlich. Ihr Schornsteinfeger legt die für Sie geltenden Termine fest und prüft dabei auch die Betriebs- und Brandsicherheit.

 **Lassen Sie sich persönlich beraten**

Viele Fragen lassen sich am besten direkt vor Ort beantworten. Besuchen Sie unsere **800 m² große Ausstellung in Weida** und entdecken Sie verschiedene Kamin- und Ofenlösungen.

Die Heinrich Frühauf GmbH unterstützt Sie von der ersten Beratung über die Planung bis zum fachgerechten Einbau Ihres individuellen Kamins.